Aktuelles

21. Mai 2020 – Christi Himmelfahrt

Seit heute darf die Gemeinde wieder die Hl. Kommunion in unseren Kirchen empfangen.


10. Mai 2020 – 1. öffentlicher Gottesdienst

Mit großer Freude konnten unser Pfarrer Klein und Kaplan Schmid heute wieder ein Stück weit mit der Gemeinde Gottesdienste feiern.

Hier ein kleiner Eindruck davon aus St. Johann; von dort gab es heute zusätzlich wieder die Liveübertragung:


7. Mai 2020 – Videogruß von Pfarrer Klein

Hinweise für die öffentlichen Gottesdienste


6. Mai 2020 – Wieder öffentlicher Gottesdienst

Liebe Mitchristen in der PG Neu-Ulm,

an diesem Sonntag, 10. Mai 2020 beginnen wir wieder mit der öffentlichen Feier unserer Gottesdienste und freuen uns sehr, dass wir uns endlich wieder in unseren Kirchen versammeln dürfen! Trotzdem können wir noch nicht einfach miteinander feiern, wie wir das gewohnt waren. Wir müssen vorerst noch eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen beachten. Die Wichtigsten sind:

  • Maskenpflicht während des ganzen Gottesdienstes. Bitte bringen Sie eine eigene Mund-Nasen-Maske mit.
  • Vorerst kein Empfang der Heiligen Kommunion
  • Reduzierter Gesang / kein Chor
  • Eigenes Gotteslob mitbringen. Für alle die kein eigenes Gotteslob haben, gibt es die Lieder für den Sonntagsgottesdienst im Internet als Liedblatt zum Download.
  • Festgelegte Laufwege und Sicherheitsabstände in der Kirche, dadurch nur begrenzte Teilnehmerzahl für einen Gottesdienst.
  • Keine Teilnahme von kranken Personen (Fieber, Symptome einer Atemwegserkrankung)
  • Vorerst dürfen nur zwei der größten Kirchen einer PG genutzt werden.

 

Besonders schwer ist es sicher, vorerst noch auf den Empfang der heiligen Kommunion zu verzichten und es tut mir sehr leid, dass wir zunächst nur zwei Kirchen für den Gottesdienst öffnen dürfen. Wir haben uns mit den Vertretern der Gremien unserer PG entschieden, St. Johann Baptist und Hl. Kreuz für die ersten Gottesdienste zu nutzen. Zum einen, weil die beiden Kirchen nicht nah beieinander liegen und so für die Mehrheit der Gläubigen gut erreichbar sind, zum anderen, weil gerade Hl. Kreuz für die Einhaltung der Abstandsregeln ideal ist. Da die Kirche keine Bänke sondern Stühle hat, kann sie so bestuhlt werden, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Ich bin sicher, dass alle diese Regeln am Anfang noch unangenehm sind und es vielleicht nicht gleich beim ersten Mal reibungslos läuft. Es könnte auch sein, dass einmal tatsächlich jemand keinen Platz in der Kirche findet, da alle Plätze schon belegt sind. Wir alle wünschen uns, dass wir möglichst bald wieder wie gewohnt und ohne Einschränkungen miteinander Gottesdienst feiern dürfen.

Ich bitte deswegen am Anfang noch um Geduld. Wir werden versuchen, alles so gut wie möglich zu organisieren und nötigenfalls noch etwas zu ändern. Sollte es tatsächlich so sein, dass Menschen keinen Platz mehr in der Kirche finden, werden wir versuchen, noch weitere Gottesdienste anzubieten und zunächst wird es auch weiterhin die Möglichkeit geben, fast täglich einen Gottesdienst live im Internet mitzuverfolgen.

Schauen wir trotz der vielen Einschränkungen auf das Gute und Wichtigste: Wir können uns wieder in unseren Kirchen um Jesus versammeln und miteinander Gottesdienst feiern. Vielleicht helfen uns die schmerzlichen Einschränkungen sogar,  spirituell weiter zu wachsen! Wir versuchen normalerweise unsere Gottesdienste mit Musik, mit der Einbeziehung von vielen Gruppen und Diensten möglichst abwechslungsreich und schön zu gestallten. Das ist gut so und soll bald wieder so werden! Auf einige dieser Gestaltungsmöglichkeiten müssen wir vorerst noch verzichten, aber das Wichtigste ist ja nicht was wir machen, nicht, dass wir möglichst gut gestalten, sondern das Wichtigste ist, was Jesus tut: Er ruft uns zu sich, will bei uns sein und mit uns feiern, gerade jetzt!

Ich freue mich sehr, dass wir uns wieder sehen und gemeinsam feiern!

Ihr Pfarrer,

Karl Klein


Vorzeitiger Kaplanswechsel

Liebe Mitchristen in der Pfarreiengemeinschaft Neu-Ulm,

schneller als ich es erwartet habe, tritt im September 2020 für mich eine große Veränderung ein. Die Diözesanleitung ist mit dem Anliegen an mich herangetreten, dass ich die Pfarreiengemeinschaft Weiler im Allgäu leiten soll.

Ich hätte mir gut noch ein weiteres Jahr hier bei Ihnen vorstellen können, weil ich mich hier in der PG Neu-Ulm wohlfühle. Die Zusammenarbeit mit Pfarrer Klein und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ist für mich  sehr positiv. Für viele Begegnungen bin ich dankbar, für Gespräche und Anregungen. Darum verlasse ich Neu-Ulm mit einem weinenden Auge. Aber ich freue mich auch auf die neue Aufgabe, in der ich eine größere Verantwortung übernehmen werde.

Ich wünsche Pfarrer Klein, meinem Nachfolger, dem gesamten pastoralen Team und Ihnen Allen Gottes Segen für ein fruchtbares und lebendiges Glaubensleben, und ich hoffe, dass wir im Gebet verbunden bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schmid

kaplan andreas schmid


11. April 2020 – Ostergruß


31. März 2020 – Alles abgesagt?

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Heute beginnen wir die Heilige Woche. Mitten in Zeiten von Corona und Kontaktverbot. Wäre es nicht klüger gewesen Ostern zu verschieben? Solange bis es wieder schöner ist, bis alles wieder normal ist?

Einige Theologen plädieren gerade für eine Verlegung des Osterfestes, weil eine gemeinsame Feier wichtiger ist als der korrekte Termin. Einerseits haben sie damit Recht. Aber würde eine Verlegung nicht gerade bedeuten, dass Ostern wirklich abgesagt wird, verlegt auf unbestimmt Zeit, bis die Not vorüber ist?

Nein, die Feier der Heiligen Tage wird nicht abgesagt, gerade jetzt nicht! Sie werden dieses Jahr anders sein, herausfordernder. Vielleicht auch tiefer und echter, weil uns die gewohnten Rituale zum Teil genommen sind und wir uns auf das Wesentliche konzentrieren müssen. Aber trotz und gerade wegen der Not werden wir in dieser Woche die großen Tage der Hingabe, des Leidens und Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn feiern!

Vor 2000 Jahren hätten die Jünger Grund gehabt einen Zettel ans Kreuz zu hängen: „Alles abgesagt!“ Erlösung abgesagt, Zukunft abgesagt, Hoffnung abgesagt! Am Kreuz ist das alles zerbrochen und wurde vom Tod abgesagt. Und mitten hinein in die Absage wird es Ostern. Der Herr steht von den Toten auf, trotz Absage!

Liebe Schwestern und Brüder, auch dieses Jahr wird es Ostern werden! Und wir brauchen das in diesem Jahr noch mehr als sonst. Lassen wir uns von aller Not und Einschränkung nicht die Freude über dieses Fest nehmen. Feiern wir es daheim, egal ob allein oder mit unseren Familien. Nutzen wir die Möglichkeiten die wir jetzt haben und die Angebote, die Sie auf unserer Homepage finden:

  • Übertragung der Gottesdienste aus St. Johann und von vielen anderen Orten
  • Materialien für Hausgottesdienste, Familiengottesdienste und Rituale
  • Beichtgelegenheiten in unseren Kirchen
  • Segnung der Palmbuschen und Osterkörbe an Palmsonntag und Ostern

 

Gewohnte Formen und liebgewordene Rituale fallen in diesem Jahr aus. Aber nicht wegen der Rituale sind wir Christen, sondern weil wir den Herrn lieben! Gehen wir mit ihm durch die Heilige Woche und wir werden merken, dass er mit uns geht und mit seinem Kreuz auch uns trägt.

Gott segne Sie,

Ihr Pfarrer Karl Klein


21. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder!

Viele – zum Teil harte – Maßnahmen werden gerade getroffen, um die Infektionswelle durch den Corona-Virus möglichst zu hemmen und so die nötige medizinische Versorgung für alle Erkrankten sicherzustellen.

Wir als Katholiken sind in besonderer Weise dazu verpflichtet, uns um die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Mitmenschen zu sorgen und uns dafür zu engagieren. Darüber hinaus verlieren wir aber auch nicht die Ruhe und die Gelassenheit, die aus unserem Gottvertrauen kommt. Wir bleiben österliche Menschen, die die Auferstehung des Herrn im Herz tragen und sich auch von Krankheit und Tod nicht verängstigen lassen und wir bleiben in der Nächstenliebe und sorgen uns um unsere Mitmenschen!

Aus diesem Grund wurden sämtliche Veranstaltungen der PG Neu-Ulm bis auf weiteres abgesagt. Nach derzeitigem Stand hat die Diözese Augsburg zudem auch die Gottesdienste auf dem gesamten Bistumsgebiet zunächst bis zum 19. April eingestellt. Diese Maßnahme trifft uns besonders hart, denn gerade in schweren Zeiten ist es umso wichtiger nicht das Gebet aufzugeben, sondern gerade jetzt Gottes Hilfe für uns und die ganze Welt im Gebet zu erbitten. Zudem suchen Menschen, die Angst haben und sich sorgen, Halt und Trost im Glauben und sollen bei uns auf keinen Fall abgewiesen werden.

Unser zukünftiger Bischof Dr. Bertram Meier schrieb dazu: „Auf Zukunft hin rufe ich den Christinnen und Christen im Bistum Augsburg zu: So wichtig die Gesundheit des Leibes ist, das Heil der Seelen steht für uns als Kirche ganz oben. Und an die Priester, Diakone und die vielen hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierten appelliere ich: „Finden wir Wege, damit gerade in dieser Krise die Heilsmittel nicht versiegen!“

Darum werden die Kirchen tagsüber selbstverständlich zum Gebet geöffnet bleiben und stehen allen Gläubigen offen. Wer einen Priester braucht zur Krankensalbung oder Krankenkommunion kann sich selbstverständlich weiterhin melden. Wir kommen!

Auch die Feier der Heiligen Messe wird in unserer PG nicht eingestellt. Werktags und sonntags feiern die Priester eine Heilige Messe stellvertretend für alle Menschen in unseren Pfarreien und erbitten Gottes Schutz und Segen für sie.

Wir schließen Sie alle ins Gebet ein und bitten Sie, dass wir uns – gerade am Sonntag – geistig um den Altar versammeln, wenn wir schon nicht wie gewohnt gemeinsam in der Kirche feiern können. Das Wandlungsläuten, das dann ertönen wird, soll uns daran erinnern, dass gerade in dieser Notzeit das Gebet und die Feier der Sakramente in unser PG nicht eingestellt sind. Bleiben wir eine Gebetsgemeinschaft und tragen wir uns so betend durch diese Zeit.

Die Gottesdienste aus der Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist werden wir auch ins Internet übertragen, so dass sie zusehen können.

Zudem lege ich Ihnen auch besonders die Gottesdienstangebote über Radio, Fernsehen und Internet ans Herz.

… Pfarrei Live

Über das Gebet hinaus bitte ich Sie alle, dass wir uns bei allem vernünftigen Selbstschutz nicht völlig von unseren Mitmenschen zurückziehen, sondern aufeinander Rücksicht nehmen und füreinander sorgen! Hamsterkäufe zeugen von einer egoistischen Haltung, die sich nur um die eigene Sicherheit sorgt und dabei in Kauf nimmt, dass die Mitmenschen zu kurz kommen. Lassen wir uns davon nicht anstecken, sondern schauen wir im Gegenteil aufmerksam auf unsere Nachbarschaft und bieten wir Hilfe an.

… Hilfe suchen / Hilfe finden

Der Erzbischof von Paris schrieb in einem Hirtenwort zur Corona-Krise: „Lasst uns also nicht der Epidemie der Angst nachgeben! Lasst uns nicht ‚lebendige Tote‘ sein! Wie Papst Franziskus sagen würde: Lasst nicht zu, dass man Euch Eurer Hoffnung beraubt!“

Gehen wir in diesem Sinn durch die kommenden Tage und bleiben wir die Kirche Christi, geeint in Glaube, Hoffnung und Liebe!

Ihr Pfarrer,

Karl Klein


Aktuelles aus dem Bistum Augsburg

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